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Internationales Flair in Dortmund - Kim Roegels und Strato Emiliadis mit Nordrhein-Qualifikation

Dortmund1 Beim letzten Auftritt in diesem Jahr in Dortmund konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Eintracht mit internationaler Konkurrenz messen. Kim Roegels und Strato Emiliadis zeigten dabei starke Rennen über 60m.

Wann bekommt man schon die Gelegenheit gegen Sportler aus sieben verschiedenen Nationen anzutreten? An diesem Wochenende war es für unsere Schülerinnen und Schüler der Fall. In der Dortmunder Leichtathletikhalle traten Teilnehmer aus Belgien, den Niederlanden, Polen, Ungarn, Schweden, Serbien und Deutschland gegeneinander an. Und unsere Starter schlugen sich in diesem internationalen Vergleich sehr gut.

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Wie immer besonders stark auf den Sprintstrecken trumpften unsere Mädchen und Jungen auf. Besonders erfreulich war der Lauf von Strato Emiliadis über die 60m. Er verbesserte seine alte Bestzeit um fast zwei Zehntel auf 8,46s und erfüllt damit nun die Qualifikation für die Nordrhein-Meisterschaften in zwei Wochen. Eigentlich hatten Trainer und Athlet die Hürdenstrecke anvisiert gehabt. Dass es nun auch über diese Strecke geklappt hat ist somit noch erfreulicher. Im Anschluss bewies Strato dann auch noch einmal, dass ihm auch die langen Sprint-Distanzen liegen. Über 300m würde er in sehr guten 45,23s Dritter.

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Nach etwas verhaltenem Start zeigte Kim Roegels einen starken Endspurt und steigerte ihre Bestzeit über 60m damit auf 8,67s. Auch dies ist die angestrebte Norm für die LVN-Meisterschaften an der sie aber leider auf Grund eines Schüleraustausches nicht teilnehmen können wird. Dennoch eine tolle Leistung, die für die Sommersaison hoffen lässt. Ebenfalls schnell unterwegs war Jacqueline Jagenow, die nach längerer Pause mal wieder ins Wettkampfgeschehen eingriff. Ihre Zeit von 9,32s reichte bei der starken Konkurrenz zwar nur für Platz 28, stellte aber für den aktuellen Trainingsstand eine mehr als akzeptable Leistung dar.

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Auch Gruppenneuling Jasmin Gaidecka stellte sich einer überragenden Konkurrenz im 60m Hürdenlauf. Die Läuferinnen aus Serbien, die die ersten drei Plätze unter sich ausmachten, liefen mit unglaublich schnelle Zeiten unter 10 Sekunden den anderen Mädchen auf und davon. Dennoch steigerte Jasmin ihre Zeit aus der letzten Woche um drei Zehntel auf sehr gute 11,58s und kam auf Rang sieben.

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Karim El Abdulla, der sich nach seinen zahlreichen Dortmund-Auftritten in diesem Winter bereits wachsender Bekanntheit erfreut und den Platz auf dem Treppchen in der Helmut-Körnig-Halle scheinbar gepachtet zu haben scheint, zeigte trotz seines Laufes bei den Kreis-Waldlauf-Meisterschaften Tags zuvor erneut starke Leistungen. Seine 10,05s über 75m waren nur minimal langsamer als noch vor einer Woche und bestätigten seine hervorragende Form und reichten klar für den Sieg. Mit viel Risiko ging er die 60m Hürden an und strauchelte leider am zweiten Hindernis. Trotz dieses Fehlers, der ihn deutlich aus dem Rhythmus brachte und einige Zehntel kostete lief er exakt die selbe Zeit wie vor sieben Tagen und belegte damit Platz zwei.

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Sichtlich erfreut war Gerrit Stukemeier von seinem 60m-Lauf, den er in 10,70s absolvierte. Zum einen bedeutete die Zeit eine neue persönliche Bestzeit und zum anderen konnte er zum ersten Mal das Duisburg-Mülheimer Dauerduell mit Nico Riemann vom Dümptener TV für sich entscheiden.

Ebenso erfreulich für Mathis Richter und seinen Trainer war sein Ergebnis von 1,30m im Hochsprung. Wobei weniger die Höhe, die noch weit unter Mathis Möglichkeiten liegt, für Freude sorgte als viel mehr die Art und Weise. Das fehlende Training und die damit verbundenen Probleme hatten in diesem Jahr schon für einiges Kopfzerbrechen gesorgt. Die technischen Verbesserungen aufgrund der „Trainingseinheiten“ bei den Dortmunder Wettkämpfen der letzten Wochen waren jetzt aber deutlich zu sehen. Und langsam aber sicher scheint auch die Sicherheit und das Selbstvertrauen zurück zu kommen. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die Hochsprunganlage im Leichtathletikstadion möglichst schnell wieder aufgebaut wird, damit nach dem Ende der Hallensaison in der nächsten Woche, das fehlende Hochsprungtraining des Winters weiter aufgearbeitet werden kann.

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Wie immer zu später Stunde tauchte Frederik Blank in der Halle auf um einen Tag nach seinem fünften Platz im Mülheimer Witthausbusch seine Spezialstrecke, die 1000m, in Angriff zu nehmen. Von der Anstrengung am Vortag war aber kaum etwas zu merken. Mit 3:29,41min lief er seine zweitbeste Zeit überhaupt und wurde damit Sechster.

In einer Woche absolvieren die Jungen und Mädchen dann in Düsseldorf den letzten Hallenwettkampf in diesem Winter. Nur Strato Emiliadis und Kira Schulze-Lohoff werden dann am 14. März noch die roten Farben der Eintracht bei den Nordrhein-Schülermeisterschaften vertreten, bevor es dann in die Vorbereitung auf die Sommersaison inklusive des Trainingslagers in Saarbrücken geht.